Deutsche im Alltag - Alltagsdeutsch | Deutsch Lernen | Deutsche Welle

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Hier findet ihr spannende Audiofeatures zu verschiedenen Themen aus dem deutschen (Sprach-)Alltag.

Es ist ein Sport für Wagemutige: das Eisklettern. In den Dolomiten gehört es zu den Attraktionen, an gefrorenen Wasserfällen hochzuklettern. Auch für Anfänger kein Problem – solange sie keine Höhenangst haben.
Sie arbeiten, wenn andere schlafen – und schlafen, wenn andere arbeiten: Taxifahrer, die nachts ihre Fahrgäste von einem Ort zum anderen bringen. Manche lieben die Nachtarbeit, weil auf den Straßen weniger los ist.
Nicht nur an Silvester knallen seine Korken – auch zu anderen Anlässen. Der Rotkäppchen-Sekt ist eine der beliebtesten Schaumweinsorten in Deutschland. Seine Markenzeichen: die rote Stanniolkappe und eine Halsschleife.
Es gilt weltweit als das beliebteste Weihnachtslied überhaupt und entstand in der kleinen österreichischen Gemeinde Oberndorf: „Stille Nacht! Heilige Nacht!“. Besonders am 24. Dezember ist es dort sehr voll.
Glücksspiel Dec. 17, 2019
Für die meisten sind 500.000 Euro schon sehr viel Geld, für einige dagegen ist das nicht genug: für Menschen, die ihr Glück in einem Spielcasino suchen. Auf den ganz großen Gewinn hofft dort jeder – auch beim Poker.
Plätzchen zu backen, gehört auch in der Schweiz zu Weihnachten. Beliebt sind Kurse, in denen gelernt wird, wie die „Guetzli“ hergestellt werden – natürlich mit Selbstverkostung und garantiertem Spaßfaktor.
Das Pferd hatte in der Geschichte der Menschheit als Reit-, Arbeits- und Lasttier immer eine bedeutende Rolle. In der Alltagssprache dreht sich daher vieles, in einem Museum in Niedersachsen alles um Pferde.
In der ehemaligen DDR war er nicht gern gesehen: der Kalender, der Kindern die Wartezeit bis Heiligabend verkürzen soll. Nur ganz wenige Verlage durften Adventskalender produzieren – möglichst ohne christliche Motive.
Melissa aus Kolumbien Nov. 19, 2019
Eins hat die Lehrerin für deutschsprachigen Fachunterricht festgestellt: Deutsche lieben das Wandern. Sie selbst hat den ersten Schnee auf dem Feldberg gesehen. Vielleicht bei Sonnenschein?
Es ist ein traditioneller Handwerksberuf, der des Küfers, allerdings einer, den in Deutschland nur noch wenige ausüben. Nachwuchs ist schwer zu finden – und das, obwohl die Nachfrage nach Holzfässern steigt.
Es ist der sechstkleinste Staat der Welt, aber einer der reichsten. Er liegt zwischen Österreich und der Schweiz – und seine Amtssprache ist Deutsch: das Fürstentum Liechtenstein. Ein Blick in seine Geschichte.
Beim Mauerfall war sie 13, voller Euphorie, aber auch mit etwas Zukunftsangst: die Politologin Judith Enders. Ist mittlerweile „zusammengewachsen, was zusammengehört“? Sie meint: noch nicht ganz.
Früher war es üblich, Verstorbene in einem Sarg auf dem Friedhof zu beerdigen. Mittlerweile haben sich auch Feuer- oder Seebestattung durchgesetzt. Auch der Friedwald und das anonyme Grab sind zunehmend beliebter.
Es gilt als Kunst: viel zu sagen, ohne viel zu sagen. Besonders in der Politik sind sie zuhause, die Floskeln, Worthülsen, wolkigen Phrasen. Um die Wahrheit wird herumgeredet – besonders gern vor und nach Wahlen.
Ein westfälisches Blindhuhn ohne Huhn, eine Pastete, die ursprünglich aus einem Abfallprodukt entstand, und ein etwas sensibles Brot: Westfalen hat ein paar Spezialitäten der Hausmannskost zu bieten.
In fast jedem deutschen Ort stehen sie: Altkleidercontainer. Die Sammlung ausgemusterter Textilien ist ein lukratives, aber nicht unumstrittenes Geschäft. Ihre Wiederverwertung schützt aber auch wertvolle Ressourcen.
Das Berghotel Schatzalp oberhalb von Davos in den Schweizer Bergen war einst ein Luxussanatorium. Nur war es auch das Sanatorium aus Thomas Manns Meisterwerk „Der Zauberberg“? Eine Spurensuche.
In Deutschland gibt es viele unterschiedliche Chöre – mit und ohne professionellen Anspruch. Ergänzt werden sie durch Singveranstaltungen, die einfach nur Spaß machen sollen. Können ist nicht unbedingt gefragt.
Sie ist eine ernsthafte Erkrankung und mehr als nur eine temporäre Traurigkeit: die Depression.Treffen kann sie jeden, manchmal ganz unvermittelt. Nicht jeder traut sich jedoch, darüber zu sprechen.
Pfadfinderbünde gibt es weltweit. Allen gemeinsam ist, dass sie gerne in Gemeinschaften viel Zeit in der Natur verbringen und von ihr lernen wollen. Deutschland hat historisch bedingt einen Sonderweg eingeschlagen.