Hörsaal - Deutschlandfunk Nova

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Die Beiträge zur Sendung

Nicht jedes Lebewesen stirbt, aber der Mensch. Schon seit Jahrhunderten denken Forscher darüber nach, ob nicht doch auch bei ihm eine Unsterblichkeit erreicht werden könnte. Offenbar stirbt der Mensch unter anderem deshalb, weil er zu komplex gebaut ist.

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Tags: info, news & politics

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"Lasst sie zusammenfallen, die gebauten Gemeinheiten!", schrieb der Architekt Bruno Taut 1920, weil er die aus Stein gebauten Städte für ein großes Übel hielt. Wie aber sollen sie aussehen, die Häuser, Wohnungen und Stadtzentren, in denen die Menschen glücklich wohnen können?
Wir sitzen von früh bis spät am Computer, verbessern ständig Prozesse und besuchen Seminare, um uns und andere zu optimieren. Die philosophische Anthropologie sprach zunächst vom schaffenden Menschen, Hannah Arendt prägte später den Begriff des "arbeitenden Tiers".
Ob wir Liebeskummer haben oder eine Erkältung bekommen - dank einer Software weiß unser Arbeitgeber bald besser Bescheid über uns, als wir selbst.
Psychologie-Professor Paul Pauli hilft seinen Patienten mit virtueller Realität, ihre Ängste im wirklichen Leben in den Griff zu bekommen.
Wie sehr wir uns auch bemühen: Wir können Katastrophen - seien sie nun naturbedingt oder menschengemacht - nicht immer verhindern. Die entscheidende Frage ist daher: Wie gut sind wir gewappnet?
Schon seit dem Ende des Kalten Krieges müht sich Europa damit ab, eine gemeinsame und praktikable Regelung für die Zuwanderung zu finden.
Bis vor 20 Jahren galt der Wolf in Deutschland als ausgestorben. Naturschützer freuen sich über seine Rückkehr, andere sind verunsichert.
Wir alle haben gute Chancen, alt zu werden. Nur: Wer soll uns pflegen, wenn wir das selbst nicht mehr können? Eine denkbare Option sind Pflegeroboter.
Wenn du schwafelst, bin ich weg. Das geht uns nicht nur in den sozialen Medien so - dieses Prinzip prägt auch die Wissenschaftskommunikation.
Genau hinzuhören ist eine große Kunst, für die man Geduld, Konzentration und Empathie braucht - und gute Ohren!
Man nehme ein paar schwarze Löcher, verteile sie sorgfältig in einer Galaxie und rühre einmal kräftig durch... Das wird nichts, ganz klar. Wir können mit dem Universum nicht experimentieren.
"Alle Staatsgewalt geht vom Volk aus" - so steht es im Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland. Empfinden sich Minister denn überhaupt noch als Diener des Volkes, wie das Wort es ursprünglich besagt?
Bisher lief das so in der Geschichte: Bauern suchten sich eine Fläche auf dem flachen Land und betrieben Ackerbau und Viehzucht. Doch damit kam die Überproduktion und mit ihr das Sterben der Höfe.
Die Angst vor Fremden ist uns angeboren. Daraus muss nicht unweigerlich Fremdenhass entstehen. Wie sich die Angst umdrehen lässt, diskutieren Elke Geenen und Borwin Bandelow im Hörsaal.
Wie können sich alle Menschen, die zusammen in einer Stadt leben, wohlfühlen - mit und ohne Migrationshintergrund? In Heidelberg hat Jagoda Marinić mit dem "Interkulturellen Zentrum" eine Antwort gefunden.
Schon damals, in den 70er und 80er Jahren, wollten Menschen wissen, was heute ist. Damals entstand die Futurologie - die Zukunftsforschung. Mit Wissenschaft hatte das erst mal nicht viel zu tun, aber Bücher darüber wurden zu Bestsellern.
Um tolerant sein zu können, muss man erst einmal etwas ablehnen. Wer behauptet, alles tolerieren zu können, ist nihilistisch oder zynisch - so der Philosoph Markus Tiedemann.
Seit 1854 hat Großbritannien ein Kolonialministerium. Das Empire besitzt Kolonien und beutet Länder, deren Menschen und Rohstoffe aus. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wird dieses System aber zunehmend in Frage gestellt.
Die Balfour-Deklaration und die britische Anerkennung, dass Juden in Palästina eine "Heimstätte" errichten, hat weitreichende Folgen für den Nahen Osten.