Hörsaal - Deutschlandfunk Nova

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Die Beiträge zur Sendung

Die wichtigste Info zuerst: So viele Impfgegner gibt es gar nicht. Trotzdem lassen sich manche Menschen nicht impfen – oder ihre Kinder. Woran das liegen könnte und wie sich das ändern ließe, solche Fragen stellt sich die Psychologin Cornelia Betsch.

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Tags: info, news & politics

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Seit fast sieben Jahren gibt es in Deutschland die AfD. Seither wird versucht, sie treffend zu beschreiben. Oft wird sie "(rechts-)populistisch" genannt. Der Rechtswissenschaftler Christoph Möllers findet diese Bezeichnung in mehrfacher Hinsicht problematisch.
Warum gibt es die romantische Liebe? Warum die Zweierbeziehung? Der Evolutionsbiologe Thomas Junker sucht in unserer Abstammung nach Antworten auf diese Fragen. Seine These: Die Paarbeziehung steckt in unseren Genen. Wer diese und andere biologischen Grenzen zu sehr überschreitet, der kann nicht glücklich werden, ist er sich sicher.
Liebe, Wohlstand, fließendes Wasser – was sich Menschen unter Glück vorstellen, ist sehr unterschiedlich. Was uns aber eint: Wir alle streben nach Glück – jeder und jede auf seine oder ihre Weise. Der Philosoph Franz Josef Wetz empfiehlt dabei vor allem Gelassenheit. Denn dauerhaftes Glück kann es nicht geben. Schon …
Bis heute gilt die konfuzianische Lehre für viele als Richtschnur dafür, moralisch richtig zu handeln und zu leben. Aber von der westlichen Philosophie wird sie oft als bloße Sittenlehre abgetan. Dabei ist sie viel mehr. Ein Vortrag der Politologin Eun-Jeung Lee.
Stark, widerstandsfähig und gelassen sein - wer wünscht sich das nicht. Ruhig zu bleiben, egal wie groß die Einkaufshektik ist, gute Laune zu bewahren, auch wenn familiäre Auseinandersetzungen unausweichlich scheinen. Wie uns Glaube und Spiritualität dabei helfen können, erkundet die Theologin Cornelia Richter in ihrem Vortrag.
Selbst Mitglieder der Klimabewegung "Fridays for Future" schauen fast hoffnungslos auf das, was mit unserem Planeten geschieht. Der Ausstoß von schädlichen Gasen nimmt weiter zu – trotz aller Klimaziele. Der Theologe Thomas Ruster und die Umweltakivistin Jana Boltersdorf klingen nicht sehr optimistisch.
Als Bertha Benz 1888 in ihr damals noch unausgereiftes Automobil einstieg, musste sie vorher den Sprit in der Apotheke kaufen. Tankstellen, Straßen, Werkstätten: All das gab es noch nicht. Die Ära des Autos mit Verbrennungsmotor, die dann folgte, werde nun abgelöst - so die Soziologin Katharina Manderscheid.
Als Kind lernen wir, wofür wir uns schämen oder gar schuldig fühlen sollten. Das dient dazu, dass wir nicht aus unserer Gemeinschaft ausgestoßen werden. Ein Vortrag der Psychologin Bettina Schuhrke.
Viele Deutschen fühlen eine immerwährende Schuld: Die Schuld für die Massenmorde der Nationalsozialisten. Mit der Frage politischer und theologischer Schuld befassen sich Maria-Sibylla Lotter und Klaas Huizing.
"Ossis". "Wessis". Darüber wird auch drei Jahrzehnte nach dem Mauerfall und der Wiedervereinigung noch diskutiert. Wieso viele Menschen aus Ostdeutschland diese Entwicklung als Abwertung erlebt haben, darum geht es in drei Kurzvorträgen.
Die Wissenschaft ist frei. Aber darf sie deswegen alles? Der Rechtsphilosoph Reinhard Merkel sucht in seinem Vortrag nach den Grenzen der Wissenschaft. Dabei fragt er auch nach dem Nutzen und der Verantwortung von wissenschaftlicher Forschung.
Vor 500 Millionen Jahren entstanden die ersten Pflanzen auf der Erde. Die ersten Pflanzen stammten von verschiedenen Algen ab. Bis zu der reichhaltigen Pflanzenwelt von heute war es damals noch ein langer Weg.
Ob das Leben im Eis entstanden ist oder in heißen Thermalquellen oder ob es mit einem Kometen aus dem Weltraum auf die Erde gelangt ist, darüber gibt es unterschiedliche Theorien. Eine Podiumsdiskussion über die Entstehung des Lebens.
Firmen, Plattformen, Werbetreibende sollen uns nicht ausspionieren, sonst verletzen sie unser Recht auf informationelle Selbstbestimmung. Der Staat muss dieses Recht verteidigen – und es auch selbst achten. Ob und wie er das tut, erklären die Juristin Elisabeth Niekrenz und die Politikwissenschaftlerin Marie Bröckling.
Wir verändern unsere Körper. Etwa, wenn wir verloren gegangene Funktionen durch Prothesen ersetzen. Aber wir können uns durch technische Ergänzungen auch ganz neue Sinneseindrücke verschaffen. Was das mit uns macht, erklärt der Cyborg und Publizist Enno Park.
Das antisemitisch motivierte Attentat in Halle hat auch Online-Plattformen – mal wieder – in Verruf gebracht. Monika Schwarz-Friesel forscht zum Judenhass im Netz. In ihrem Vortrag erinnert die Kognitionswissenschaftlerin an die lange Tradition des Antisemitismus in der Kulturgeschichte der westlichen Welt – online verbreite er sich beispiellos.
Die Pogromnacht am 9. November 1938 ist einer der traurigen Höhepunkte eines staatlichen Antisemitismus in Nazi-Deutschland. Judenhass in Deutschland ist aber nicht nur Geschichte. Das hat der Anschlag auf eine Synagoge in Halle am 9. Oktober 2019 gezeigt. Tatsächlich breitet er sich wieder stark aus, sagt Stefanie Schüler-Springorum. In ihrem …
Bis zum Jahr 2031 muss ein Standort für die Endlagerung hochgiftiger radioaktiver Abfälle gefunden sein. So steht es im Gesetz. Den Wissenschaftlern kommt in dieser Frage eine entscheidende Rolle zu. Einige von ihnen gehen dabei kritisch mit ihrer Zunft ins Gericht. Sie sind der Meinung, dass sie beim Streit um …
Jahrzehntelang hat die Atomenergie Menschen polarisiert. Nicht nur bei uns, vor allem auch in Frankreich und Amerika. Zwar hat Deutschland inzwischen das Ende dieser Energieform beschlossen, aber der gefährliche Atommüll wird bleiben. Wie damit umgehen? Mit diesen Fragen beschäftigen sich Dieter Rucht, Reinhard Dalchow und Wolfgang Ehmke in ihren Vorträgen.