Hörsaal - Deutschlandfunk Nova

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Die Beiträge zur Sendung

Eine Geschichte kann ein mächtiges Werkzeug sein. Nicht nur im Roman oder wenn uns Freunde etwas Wichtiges erzählen. Storytelling findet sich heute überall: bei Wirtschaftsunternehmen, in der Wissenschaft oder im Journalismus. Zwei Vorträge über die Macht des Erzählens von Matías Martínez und Julika Griem.
Wir denken, wir lösen Probleme, wir sind intelligente Wesen. Das zeichnet uns Menschen aus. Manche sind schlauer als andere, Einstein zum Beispiel. Mit Intelligenztests können wir das messen. Nur wissen wir leider gar nicht so genau, _was_ wir da messen, sagt der Soziologe Armin Nassehi.
Elektroauto und Biofleisch als Antwort auf Klimakatastrophe, Artensterben und Umweltzerstörung? Volkswirt Niko Paech erklärt, warum dieses Ausgleichsmodell nicht funktioniert.
Eigentlich sind Tiere süß. Wir freuen uns über sie, streicheln sie und leben mit ihnen zusammen. Und: Wir töten sie. Massenhaft. Dürfen wir das? Ein Vortrag des Philosophen Bernd Ladwig.
Auschwitz ist das Symbol für den Massenmord an den Juden. Am 27. Januar 1945 befreite die Rote Armee das größte Konzentrationslager von den Nazis. Ein Vortrag von Imke Hansen.
Eine gute Nachricht hat Menno Baumann: Gewalt – auch Gewalt, die von Jugendlichen ausgeübt wird – nimmt ab. Aber das ändert nichts daran, dass es gewalttätige Kinder und Jugendliche gibt. Darüber, wie mit Systemsprengern umgegangen werden kann, spricht Menno Baumann in seinem Vortrag.
Wir begeben uns in die 1950er Jahre und senden zum zehnten Geburtstag des Hörsaals unsere "Erstlingswerke". Soziologe Helmuth Plessner und Philosoph Arnold Gehlen widmen sich 1951 der Beziehung von Mensch und Umwelt. Ein Hörsaal, der im Jahr 2020 ganz anders klingen würde: Damals definierten sie die Natur als eine Gewalt, …
Mit Redebeiträgen von Hannah Arendt, Eugen Kogon, Max Horkheimer und Theodor W. Adorno lief vor zehn Jahren die erste Ausgabe "Hörsaal" bei Deutschlandfunk Nova. Anlässlich unseres Jubiläums öffnen wir unser Archiv und hören uns die erste Folge noch mal an, in der sich die vier Koryphäen der Beziehung von Mensch …
Wer süchtigen Menschen helfen will, darf sie nicht bevormunden und verurteilen, sagt der Bielefelder Suchttherapeut Martin Reker. In seinem Vortrag erklärt der Psychiater, was Suchterkrankte brauchen, um sich aus der Abhängigkeit zu lösen.
Geschichte, das sind Fakten. Spekulieren? Verboten! Aber einige Historiker tun das Verpönte trotzdem. Kontrafaktische Geschichte heißt das. In seinem Vortrag erklärt der Historiker Tobias Winnerling die Methode, indem er den Mexiko- Eroberer Hernán Cortés dreimal auf unterschiedliche Weise sterben lässt.
Die wichtigste Info zuerst: So viele Impfgegner gibt es gar nicht. Trotzdem lassen sich manche Menschen nicht impfen – oder ihre Kinder. Woran das liegen könnte und wie sich das ändern ließe, solche Fragen stellt sich die Psychologin Cornelia Betsch.
Seit fast sieben Jahren gibt es in Deutschland die AfD. Seither wird versucht, sie treffend zu beschreiben. Oft wird sie "(rechts-)populistisch" genannt. Der Rechtswissenschaftler Christoph Möllers findet diese Bezeichnung in mehrfacher Hinsicht problematisch.
Warum gibt es die romantische Liebe? Warum die Zweierbeziehung? Der Evolutionsbiologe Thomas Junker sucht in unserer Abstammung nach Antworten auf diese Fragen. Seine These: Die Paarbeziehung steckt in unseren Genen. Wer diese und andere biologischen Grenzen zu sehr überschreitet, der kann nicht glücklich werden, ist er sich sicher.
Liebe, Wohlstand, fließendes Wasser – was sich Menschen unter Glück vorstellen, ist sehr unterschiedlich. Was uns aber eint: Wir alle streben nach Glück – jeder und jede auf seine oder ihre Weise. Der Philosoph Franz Josef Wetz empfiehlt dabei vor allem Gelassenheit. Denn dauerhaftes Glück kann es nicht geben. Schon …
Bis heute gilt die konfuzianische Lehre für viele als Richtschnur dafür, moralisch richtig zu handeln und zu leben. Aber von der westlichen Philosophie wird sie oft als bloße Sittenlehre abgetan. Dabei ist sie viel mehr. Ein Vortrag der Politologin Eun-Jeung Lee.
Stark, widerstandsfähig und gelassen sein - wer wünscht sich das nicht. Ruhig zu bleiben, egal wie groß die Einkaufshektik ist, gute Laune zu bewahren, auch wenn familiäre Auseinandersetzungen unausweichlich scheinen. Wie uns Glaube und Spiritualität dabei helfen können, erkundet die Theologin Cornelia Richter in ihrem Vortrag.
Selbst Mitglieder der Klimabewegung "Fridays for Future" schauen fast hoffnungslos auf das, was mit unserem Planeten geschieht. Der Ausstoß von schädlichen Gasen nimmt weiter zu – trotz aller Klimaziele. Der Theologe Thomas Ruster und die Umweltakivistin Jana Boltersdorf klingen nicht sehr optimistisch.
Als Bertha Benz 1888 in ihr damals noch unausgereiftes Automobil einstieg, musste sie vorher den Sprit in der Apotheke kaufen. Tankstellen, Straßen, Werkstätten: All das gab es noch nicht. Die Ära des Autos mit Verbrennungsmotor, die dann folgte, werde nun abgelöst - so die Soziologin Katharina Manderscheid.
Als Kind lernen wir, wofür wir uns schämen oder gar schuldig fühlen sollten. Das dient dazu, dass wir nicht aus unserer Gemeinschaft ausgestoßen werden. Ein Vortrag der Psychologin Bettina Schuhrke.
Viele Deutschen fühlen eine immerwährende Schuld: Die Schuld für die Massenmorde der Nationalsozialisten. Mit der Frage politischer und theologischer Schuld befassen sich Maria-Sibylla Lotter und Klaas Huizing.