Hörsaal - Deutschlandfunk Nova

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Die Beiträge zur Sendung

Romane schreiben, Schriftsteller sein, bekannt werden weit über die eigene Stadt und das eigene Umfeld hinaus. Für den Jugendlichen Andreas Maier war das ein Traum. Einer, der in Erfüllung gegangen ist. Aber warum eigentlich schreiben? Diese Frage versucht der Schriftsteller Andreas Maier in seinem Vortrag zu ergründen.
Wir brauchen die Ozeane für unser Klima, unsere Ernährung, unser Ökosystem. Aber nicht nur das. Auch unsere Kultur, unsere Politik und unser Selbstverständnis wird vom Meer bestimmt. Viel stärker als wir das vielleicht meinen. Ein Vortrag des Historikers Jürgen Elvert.
Extreme Hitze, Dürre, Sturm, Starkregen oder Überschwemmung - extreme Wetterereignisse mit verheerenden Folgen haben in den vergangenen Jahren zugenommen, bei uns und weltweit. Während die einen die Schuld beim menschengemachten Klimawandel sehen, sagen die anderen: So was gab es schon immer! – Beide Seiten haben recht. Erst seit einigen Jahren …
Treibhausgase, vor allem CO2, führen zu einer Erderwärmung und damit zu verheerenden Folgen für Mensch und Umwelt, das ist bekannt. Trotzdem gelingt es uns nicht, die Emissionen zu senken - im Gegenteil: weltweit steigen sie an. Würde es helfen, wenn wir für den Ausstoß von Kohlenstoffdioxid zur Kasse gebeten würden? …
Die finanzielle Situation der Europäischen Union ist angespannt. Der Austritt Großbritanniens, die Finanz- und Griechenland-Krise lasten schwer. Andreas Maurer glaubt nicht daran, dass die EU derzeit erweiterungsfähig ist.
Was in der Vision schön klang, scheint in nationalstaatliche Eigeninteressen zu zerfallen. Warum sich die Mitgliedstaaten der Europäischen Union nicht mehr verstehen, erklärt der Philosoph Klaus-Jürgen Grün. Die Politikwissenschaftlerin Nicole Deitelhoff zeigt auf, warum sich die EU immer weniger auf Konsense einigen kann.
Themen wie Islamismus und Migration, die uns heute beschäftigen, sind mit bestimmten Ereignissen im Jahr 1979 verbunden. Der Zeithistoriker Frank Bösch nennt das Jahr eine Sichtachse, an der wir erkennen, woher unsere Gegenwart kommt.
Wenn wir von "den 68ern" sprechen, meinen die meisten von uns, Studentenbewegung, antiautoritäre Erziehung oder insgesamt eine gesellschaftliche Öffnung. Ein Erbe von dem sich Vordenker der Neuen Rechten schaft abgrenzen dürften – sollte man zumindest meinen.
Dass bei sportlichen Wettkämpfen zwischen Männern und Frauen unterschieden wird, scheint logisch und fair. Aber ist es das wirklich? Nein, sagt die Sportsoziologin Karolin Heckemeyer. Eine eindeutige Grenzziehung zwischen den Geschlechtern sei gar nicht möglich, Geschlecht als Leistungsklasse problematisch. Warum sie das so sieht und wie sie den Sport gerechter …
70 Jahre alt wird unser Grundgesetz dieses Jahr. Das ist Grund zu feiern, aber auch Anlass, kritische Fragen zu stellen. Zum Beispiel: Ist unsere Verfassung zeitgemäß? Die Juristin Ute Sacksofsky kritisiert, dass die im Grundgesetz versprochene Gleichberechtigung nicht Realität ist.
Im Mai 1945, vor 74 Jahren, musste die Deutsche Wehrmacht kapitulieren. Als das Oberkommando am 8. Mai die Kapitulationsurkunde in Berlin unterzeichnete, waren 60 Millionen Menschen direkt oder indirekt durch den Nazi-Terror umgekommen. Der Historiker Christoph Dieckmann mit einer Bilanz zum Ende des Zweiten Weltkriegs.
Zahlen haben etwas Magisches. Wir können mit ihnen spielen, rechnen und: manipulieren! Zum Beispiel, wenn mit geschicktem Rechnen genau das in den Vordergrund gestellt wird, was auf den ersten Blick ganz toll klingt – trotz richtiger Rechnung aber nicht stimmen muss. Also: Besser immer nachdenken und nachrechnen. Der Psychologe Gerd …
Geschickt programmierte Maschinen können aus dem, was wir online tun, erstaunlich treffende und vollständige Persönlichkeitsprofile erstellen. Können uns Algorithmen sagen, wer wir sind? Vorträge der Medizinethikerin Christiane Woopen und von Nathalie Oexle, Juniorprofessorin für Sozialpsychiatrie.
In den USA, Russland und China haben sich bereits einige hundert Menschen einfrieren lassen – mit der Hoffnung auf Wiederauferstehung.
Ist der Tod eine rationale Entscheidung? Meistens nicht. Der Philosoph Hans- Joachim Pieper beschäftigt sich darum mit den Begrifflichkeiten wie "Selbstmord" oder "Freitod".
Reichweitenangst befällt nicht nur Fahrerinnen und Fahrer von E-Autos. Sie schleicht sich weiter in unser Leben ein. Denn: Mehr und mehr Geräte unseres Alltagslebens werden elektrifiziert. Wie sich das auswirkt, im Auto und im Haushalt, berichten Fabian Kröger und Monique Miggelbrink in ihren Vorträgen.
Batterien und Akkus sind die Helferlein, die unser digitalisiertes, elektrifiziertes Leben ermöglichen. Wir nutzen sie meist, ohne sie zu sehen. Wir bemerken sie erst, wenn sie leer sind oder defekt.
Wer Sklaverei bekämpfen will, muss sich darüber Gedanken machen, was sie ermöglicht und begünstigt. In den arabischen Golfstaaten ist es das Bürgschaftssystem Kafala, sagt die Islamwissenschaftlerin Sabine Damir- Geilsdorf. Und in Deutschland begünstigt das Prostitutionsgesetz Zwangsprostitution, sagt der Menschenrechtler Dietmar Roller.
Der Begriff Sklaverei lässt uns schnell an die US-Geschichte oder an die europäische Kolonialzeit denken. Aber Sklaverei gibt es noch immer - und überall, auch bei uns.
Nichts beim Essen ist mehr so, wie es einmal war. Früher wurde am Tisch gegessen, mit der ganzen Familie und zu einer bestimmten Uhrzeit. Heute beißen wir ins Schokocroissant und hetzen dabei über die Straße. "Je unregelmäßiger der Job, desto häufiger der Snack", sagt der Ernährungssoziologe Daniel Kofahl in seinem …