Hörsaal - Deutschlandfunk Nova

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Die Beiträge zur Sendung

Die Zukunft vorhersagen zu wollen, hat eine lange Geschichte. Doch über die Jahrhunderte hinweg ändern sich die Modelle, mit denen sowohl Pseudo- als auch echte Wissenschaftler möglichst präzise nach vorne schauen wollen. Ein Vortrag von Stefan Willer.
Vor über 30.000 Jahren begann unsere Freundschaft mit dem treuesten Partner in der Menschheitsgeschichte, dem Hund.
Außerirdische Reptilien beherrschen die Welt. Mit Impfungen sollen wir gefügig gemacht werden - diese und ähnliche Verschwörungstheorien können unserem politischen System schaden, warnt der Amerikanist Michael Butter.
Ohne den 2. Juni 1967 sähe die Geschichte der westdeutschen 68er-Bewegung anders aus. An diesem Abend wird der Student Benno Ohnesorg von einem Polizisten erschossen. Der Tag danach gibt noch immer viele Rätsel auf. Ein Vortrag von Wolfgang Kraushaar.
Ein "Sozialismus mit menschlichem Antlitz" sollte es werden - dann beendeten die Truppen des Warschauer Pakts den Prager Frühling gewaltsam. Die Hoffnung auf gesellschaftliche Veränderungen starb. Vorträge von Ingrid Gilcher-Holtey und Detlef Siegfried.
Wie man in Konflikt- und Krisensituationen wieder für Frieden sorgen kann, ist eine vertrackte Frage. Manchmal lassen sich militärische Eingriffe durch zivile Konfliktberatung und zivilen Friedensdienst vermeiden. Ein Vortrag von Winfried Nachtwei.
Frieden, Freiheit und Sicherheit sind Grundvoraussetzungen, um ein gutes Leben führen zu können. Zugleich aber sind es schwer zu erreichende Ideale. Wo früher viel von Frieden geredet wurde, beherrscht heute die Rede von der Sicherheit die politische Diskussion. Zwei Vorträge von Michael Quante und Eckart Conze.
Der Komponist Moritz Eggert sagt: Die Klassische Musik führt sich selbst ad absurdum. Weil sie Klassiker nur aufführe, aber nicht weiterentwickele – und damit sich selbst nicht neu erfinde.
Für die Organspende werden Lebende benötigt, die zugleich tot sein müssen. Medizinethiker Axel Bauer spricht von einem rechtlichen und normativen Dilemma, das schwer aufzulösen ist.
Die Sklaven brachten ihre Musik mit nach Amerika. Sie verpackten ihr Leid in Gospels, die bis heute wirken, erklärt der Musikhistoriker Wolfgang Rathert im Hörsaal-Vortrag.
Musiker spielen gerne mit religiösen Motiven. Mal werden Gott und Kirche gepriesen, mal werden sie verdammt. Michael Custodis spricht in seinem Vortrag über das Verhältnis zwischen Gott und Pop in der Musik.
Die ersten wissenschaftlichen Beiträge zur Mathematik kommen aus Griechenland. Ohne Thales, Pythagoras oder Euklid gäbe es nicht, was wir heute lernen.
Die Geschichte der Menschheit begann vor 2,7 Millionen Jahren. Damals saßen wir noch auf Bäumen, heute am Computer. Jahrtausendelang existierten verschiedene Vorfahren des Menschen, die Hominiden, die sich nicht nur begegneten, sondern auch vermischten. Ein Vortrag von Hermann Parzinger.
Der große Mann Südafrikas, Nelson Mandela, würde heute 100 Jahre alt. Der Friedensnobelpreisträger hat der Welt gezeigt, dass selbst nach Jahrzehnten der Apartheid Frieden möglich ist. Es gibt aber auch Kritik an dem Freiheitskämpfer. Ein Vortrag von Stephan Kaußen.
Er war einer der großen Wegbereiter der Naturwissenschaften: Hermann von Helmholtz, der schon zu Lebzeiten im alten Preußen hochverehrt und "Reichskanzler der Physik" genannt wurde. Der Mathematiker Jochen Brüning hält ihm zu Ehren einen Vortrag.
Michelle Obama war eine feste Größe, Melania Trump hingegen hat sich seit Beginn der Präsidentschaft ihres Mannes eher zurückgezogen. Das ist ungewöhnlich. Denn – auch wenn Ehegattin des amerikanischen Präsidenten zu sein, kein offizielles Amt ist – die Rolle der First Lady ist von großer Bedeutung in der amerikanischen Politik …
Viele psychologische Experimente scheinen zu zeigen, dass wir oft irrational sind. Statt nach den Gesetzen der Logik entscheiden wir aus dem Bauch heraus. Dabei sind wir vielleicht sogar vernunftbegabter als wir glauben.
Die Europäische Union ist bürokratisch. Sie ist: Die Eurokratie. Sie kümmert sich um den Krümmungsgrad von Salatgurken. Im semantischen Feld um die Bürokratie herum finden sich: Pingeligkeit, Pedanterie, Amtsschimmel, Papierkrieg. Deshalb ist Entbürokratisierung dringend geboten! Die Rechts- und Verwaltungswissenschaftlerin Pascale Cancik schaut sich in ihrem Vortrag an, was hinter solchen …
Die EU hat haufenweise Probleme, für die es nicht den einen guten Weg gibt, sondern eher mehrere schlechte. Die Philosophie spricht da von Dilemma- Situationen. Dieser Hörsaal geht der Frage nach, wie sich Probleme zu Pressefreiheit, Demokratieverständnis, oder Flüchtlingen dennoch lösen lassen.
Entscheidungen können so verdammt schwierig sein! Klassisch heißt es ja: Am besten kühlen Kopf bewahren und nicht aus dem Bauch heraus entscheiden. Laut jüngster Forschung ist das Gefühl für Entscheidungen aber wichtig, sagt der Psychologe Arndt Bröder im Vortrag.