Sprachbar | Deutsch Lernen | Deutsche Welle

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Die Sprachbar ist ein Angebot, das euch in Geheimnisse und Besonderheiten der deutschen Sprache einführt. Freut euch auf Erklärungen zu Schlagzeilen, Literaturzitaten, Redewendungen oder zur Grammatik.

Berg Jan. 11, 2010
Ob sehr hoch oder eher niedrig, ob Feuer speiend oder eisig – in fast jedem Land gibt es Berge. Und von den vielen Redewendungen rund um den Berg, kann einem richtig schwindelig werden.
Noch und nöcher Jan. 6, 2010
In der deutschen Sprache wird die kleine Partikel "noch" ganz oft gebraucht: in salopper Form in der Umgangssprache, als Steigerungsform, als temporale Angabe. Und vermehrt inzwischen auch als Höflichkeitsfloskel.
Noch und nöcher Jan. 6, 2010
In der deutschen Sprache wird die kleine Partikel "noch" ganz oft gebraucht: in salopper Form in der Umgangssprache, als Steigerungsform, als temporale Angabe. Und vermehrt inzwischen auch als Höflichkeitsfloskel.
Anfang Jan. 4, 2010
Wo fängt etwas an, wo beginnt es? Wann sagt man "Anfang", wann "Beginn"? Der Unterschied in der Wortbedeutung ist sehr gering. Eine Gemeinsamkeit aber haben sowohl der "Anfang" als auch der "Beginn".
Frisch aufgetischt Dec. 30, 2009
"Liebe geht durch den Magen" sagt ein altes Sprichwort. Vielleicht liegt es also an den Kochkünsten mancher Menschen, dass wir sie zum Fressen gern haben. In die Pfanne gehauen werden wir allerdings nicht so gern.
Ritual Dec. 28, 2009
"Alle Jahre wieder" oder "Andere Länder, andere Sitten": Jede Gesellschaft hat ihre Riten und ihre Rituale. Manche gleichen sich, manche sind grundverschieden. Manche bleiben, manche verändern sich.
Backen Dec. 21, 2009
Lebkuchen, Zimtsterne, Spekulatius: Wer verbindet dieses Gebäck nicht mit Weihnachten? Besonders zu dieser Zeit erfüllt der Duft von Selbstgebackenem viele Küchen. Zurück geht das Backen auf eine germanische Tradition.
Reichlich eingeschenkt Dec. 16, 2009
Zu Ostern gibt es Hasen aus Schokolade, zu Weihnachten darf es schon etwas mehr sein und zur Konfirmation gibt es vor allem Geld. Schenken ist eine wichtige Sache und hat seine sprachlichen Spuren hinterlassen.
Stern Dec. 14, 2009
Ohne Sterne wären Astrologen arbeitslos, Reisende ohne Kompass orientierungslos und das Firmament ziemlich dunkel. Sterne funkeln, stehen günstig oder sinken. An Weihnachten haben sie Hochkonjunktur.
Verrücktheiten Dec. 10, 2009
Ein Wort – mehrere Bedeutungen: Auch die deutsche Sprache hat so etwas zu bieten. Verrückt muss man aber nicht sein, um sich damit zu beschäftigen. Manche Verrücktheiten sind lustig, manche gar sehr poetisch.
Sack Dec. 7, 2009
Ein Behältnis, kein Behälter – der Sack nimmt viel auf, aber nicht alles. Er kann schützen, voll sein, nass oder auch faul. Bei Kindern ist er zu bestimmten Anlässen sehr beliebt.
Ruhe bitte! Dec. 31, 2008
"Heimlich, still und leise" heißt es in der Operette: ein musikalisches Bühnenwerk, um das es recht ruhig geworden ist. Ruhig ist übrigens nicht gleich still. Beides ist leise, jedoch – Klappe, jetzt. Es geht los!‎
Wenn der Pfeffersack für seine gepfefferten Preise eine gepfeffert bekommt, mit Pfefferspray vertrieben wird und dann bleiben soll, wo der Pfeffer wächst, dann muss mehr im Spiel sein als nur der Pfeffer.
Weihnachtsgeschenke, Weihnachtseinkauf, Weihnachtsdekoration, Weihnachtsmarkt und Weihnachtsgeld. Wir sollten unseren liebsten Feiertag, das Fest der Liebe, jedoch nicht zum Fest des Konsums werden lassen.
Deutsche Wortakrobaten mögen sie. Für Deutschlerner sind sie aber meist schwer verständlich: die Wortkomposita. Manche Komposita sind reine Buchstabenprozessionen. Eins sind sie jedoch: sehr präzise und oft sehr kreativ.
Sie sind unsichtbar, doch eine Vorstellung von ihrem Aussehen macht sich jeder. Mancher hört die Engel singen, engelrein in Engelschören. Schutzengel haben in bestimmten Situationen ihre Hand im Spiel. Bengel auch.
Wer in Lohn und Brot steht, bekommt seinen Lohn, sein Gehalt oder seinen Sold. Gelöhnt wird in der Regel nach Tarif. Wer entgolten wird, muss nicht auf einen Lohnzettel schauen. Entlohnt werden kann mit Gehaltvollem.
Für Jägerlatein braucht man keine Grammatik zu lernen und mit Seemannsgarn lässt sich keine Matrosenhose flicken. Dafür kann man auch in Deutschland reichlich Fachchinesisch sprechen, ohne jemals in Asien gewesen zu sein
Idiot, Trottel, Blödmann, Depp, Narr – alles das gleiche? Nein, denn hinter einem der Herren steckt mehr als nur ein Schimpfwort: Der Narr! Doch was genau ist ein Narr? Ist er möglicherweise sogar verwandt mit dem Clown?