Das starke Stück - Musiker erklären Meisterwerke

by Bayerischer Rundfunk · · · · 23 subscribers

Ob Vivaldis "Jahreszeiten", Mozarts "Requiem" oder Gershwins "Rhapsody in Blue": Wir stellen Ihnen die Meisterwerke der klassischen Musik vor. Jeden Dienstag um 19.05 Uhr präsentiert Ihnen BR-KLASSIK ein neues Starkes Stück, ergänzt durch Informationen und Anekdoten zum Komponisten.

Zwischen 1938 und 1946 - acht lange Jahre - schrieb Sergej Prokofjew an dieser Sonate. Das Werk entstand in einer Zeit stalinistischer Kulturpolitik und spiegelt die bedrohliche Atmosphäre dieser Epoche wieder. Ulrich Möller- Arnsberg hat sich mit der Geigerin Sarah Christian über Prokofjews starkes Stück unterhalten.

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In Schuberts "Winterreise" trifft beides aufeinander: die winterliche Natur und die innere Niedergeschlagenheit des Wanderers. Ein Jahr vor seinem Tod, im Herbst 1827, vollendete Schubert diesen Liederzyklus. Susanna Felix hat mit dem Bariton Christian Gerhaher gesprochen und stellt das Starke Stück vor.
1788 schrieb Wolfgang Amadeus Mozart sein letztes und größtes rein symphonisches Werk: die "Jupiter"-Symphonie. Julia Schölzel hat mit Andreas Röhn, dem ehemaligen Konzertmeister des BR-Symphonieorchesters, über die Symphonie gesprochen.
Einen Monat vor seinem zwanzigsten Geburtstag vollendete Mozart sein fünftes Violinkonzert - das letzte seiner drei "großen" Konzerte für dieses Instrument. Andreas Grabner stellt das Starke Stück zusammen mit der Geigerin Anne-Sophie Mutter vor.
Im 18. Jahrhundert liebte das Wiener Publikum die Musik der Janitscharenkapellen. Mozart nutzte diese Faible für seine Musik."Alla Turca" heißt der letzte Satz seiner A-Dur-Klaviersonate. Und der hat diese Komposition so berühmt gemacht. Was noch alles in der Sonate steckt, darüber hat Ilona Hanning mit dem Pianisten Justus Frantz gesprochen.
Im April 1764 bekam Mozarts Vater starke Halsschmerzen. Wolfgang und Nannerl sollten leise sein und nicht Klavier spielen. Um sich zu beschäftigen, begann der 8-jährige Mozart seine erste Symphonie zu komponieren. Bernhard Neuhoff stellt dieses Werk gemeinsam mit Sir Neville Marriner vor.
Enstanden sind sie für den Markgrafen von Brandenburg, heute gehören sie nicht nur zu den populärsten Werken ihres Schöpfers Johann Sebastian Bach, sondern auch zur musikalischen Weltliteratur: die Brandenburgischen Konzerte. Ilona Hanning stellt das Dritte Konzert gemeinsam mit dem Dirigenten Thomas Hengelbrock vor.
Als Carl Maria von Weber 1815 sein Quintett für Klarinette und Streicher schrieb, hatte er schon als Vorbild Mozarts Klarinettenquintett. Ulrich Möller-Arnsberg und der Klarinettist Eduard Brunner stellen Webers Werk vor.
Es sind oft kuriose Geschichten, wie Werke zu ihren Beinamen kommen. Zum Beispiel Joseph Haydns Symphonie Nr. 96 : "The Miracle" - so heißt sie. Welches "Wunder" hinter diesem Werk steckt, darüber hat sich Florian Heurich mit dem Dirigenten Ivor Bolton unterhalten.
Bach - Cello-Suite Nr. 6 Nov. 21, 2017
Johann Sebastian Bachs Suiten für Cello solo entstanden vermutlich zwischen 1720 und 1723 und werden von Nummer eins bis Nummer sechs immer anspruchsvoller. Julia Smilga stellt die letzte der Suiten gemeinsam mit dem Cellisten David Geringas vor.
In ganz Europa feierte Niccolò Paganini Erfolge. Aber erst mit 38 Jahren gab der "Teufelsgeiger" sein erstes Werk in Druck: die 24 Capricen für Violine solo. Susanna Felix stellt zusammen mit dem Geiger Thomas Zehetmair diese "Starken Stücke" vor.
Friedrich der Große förderte nicht nur große Musiker seiner Zeit, er spielte auch selbst hervorragend Flöte und komponierte. Emmanuel Pahud hat zum 300-jährigen Jubiläum des "Alten Fritz" eine Doppel-CD mit dem Titel "Flötenkönig" eingespielt. Über eines dieser Werke, das Flötenkonzert Nr. 3, hat sich Julia Jahnke mit Pahud unterhalten.
Berlin 1931. Im Haus des Rundfunks wird ein Violinkonzert uraufgeführt, das Violinkonzert D-Dur von Igor Strawinsky. Paul Hindemith ist auch anwesend. Er hat Strawinsky zur Komposition dieses Werkes überreden müssen, das vorerst kaum Furore macht. Wiebke Matyschok stellt das Starke Stück gemeinsam mit dem Geiger Kolja Blacher vor.
Es sind die Werke eines jungen Mannes am Anfang einer großen Karriere, und sie weisen uns eindrucksvoll darauf hin, was später kommen wird. Markus Vanhoefer hat mit Thomas Hampson über Mahlers "Gesellen"-Lieder gesprochen und zeigt, was ein emotionaler Notstand bei einem liebeskranken Komponisten bewirken kann.
Edouard Lalo konnte zu Lebzeiten nur einen einzigen großen Erfolg verbuchen: seine "Symphonie espagnole". Seit der Pariser Uraufführung ist sie sowohl bei Geigern als auch beim Publikum ein großer Hit. Julia Smilga stellt das Werk zusammen mit dem Violinisten Vadim Repin vor.
Mozarts C-Dur-Symphonie KV 425 entstand als Gelegenheitskomposition - auf der Durchreise, in aller Eile, in Linz. Dennoch zählt sie zu den ganz großen Symphonien des Komponisten. Florian Heurich hat sich mit dem Dirigenten Ivor Bolton über das Werk unterhalten.
Bartók - "Kontraste" Sept. 26, 2017
Béla Bartók schrieb seine "Kontraste" für Violine, Klarinette und Klavier in der amerikanischen Emigration. Inspiriert dazu hatte ihn der Jazzklarinettist Benny Goodman, und Elemente des Jazz finden sich auch in dem Werk, in dem Originalität und Formstrenge eine fruchtbare Verbindung eingehen.
Die Klavierfassung der "Bilder einer Ausstellung" ist nach wie vor ein Favorit bei Pianisten. Julia Smilga hat mit dem Pianisten Michail Arkadjew über das Werk gesprochen.
Beethovens Achte Symphonie klingt, als ob der Komponist, der ja bei Haydn Unterricht genommen hatte, noch einmal bei der Musik des 18. Jahrhunderts in die Schule des musikalischen Witzes gegangen sei. Wiebke Matyschok stellt mit Sir Roger Norrington das Starke Stück vor.
Bis heute ist das erste Streichquartett von Camille Saint-Saëns ein relativ unbekanntes Werk geblieben. Das Werk wurde vom Quatuor Modigliani aufgenommen. Barbara Doll sprach darüber mit dem zweiten Geiger Loïc Rio.