Das starke Stück - Musiker erklären Meisterwerke

by Bayerischer Rundfunk · · · · 23 subscribers

Ob Vivaldis "Jahreszeiten", Mozarts "Requiem" oder Gershwins "Rhapsody in Blue": Wir stellen Ihnen die Meisterwerke der klassischen Musik vor. Jeden Dienstag um 19.05 Uhr präsentiert Ihnen BR-KLASSIK ein neues Starkes Stück, ergänzt durch Informationen und Anekdoten zum Komponisten.

Die ganz großen Komponisten haben mit ihrer Musik immer schon zweierlei vermocht: Zum einen konnten sie damit glänzend unterhalten. Aber gleichzeitig haben sie es auch geschafft, damit ganz neue musikalische Strukturen und Ausdrucksmittel zu erfinden: Sie waren also zugleich unterhaltsam und innovativ. Über das Cembalokonzert Nr. 4 in c-moll von Carl Philipp Emmanuel Bach hat Julika Jahnke mit dem Pianisten Andreas Staier gesprochen.

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Tags: music

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Ein bisschen im Schatten steht die Gattung Streichtrio ohnehin. Fest etablierte Trio-Besetzungen sind die Ausnahme. Mozarts einziges Streichtrio, das Divertimento Köchel 563, steht außerdem im Ruf, höllisch schwer zu sein - und das durchaus mit Recht. Bernhard Neuhoff stellt dieses Srtarke Stück gemeinsam mit dem Geiger Benjamin Schmid vor.
Ein bisschen im Schatten steht die Gattung Streichtrio ohnehin. Fest etablierte Trio-Besetzungen sind die Ausnahme. Mozarts einziges Streichtrio, das Divertimento Köchel 563, steht außerdem im Ruf, höllisch schwer zu sein - und das durchaus mit Recht. Bernhard Neuhoff stellt dieses Srtarke Stück gemeinsam mit dem Geiger Benjamin Schmid vor.
Die Besetzung des sechsten und letzten Brandenburgischen Konzerts von Johann Sebastian Bach ist ungewöhnlich: nur tiefe Streicher. Vielleicht ist dieses dunkle Klangbild einer geheimen Bedeutung des Werks geschuldet. Welche dies sein könnte, darüber hat Robert Jungwirth mit dem Geiger Rüdiger Lotter gesprochen.
Die Besetzung des sechsten und letzten Brandenburgischen Konzerts von Johann Sebastian Bach ist ungewöhnlich: nur tiefe Streicher. Vielleicht ist dieses dunkle Klangbild einer geheimen Bedeutung des Werks geschuldet. Welche dies sein könnte, darüber hat Robert Jungwirth mit dem Geiger Rüdiger Lotter gesprochen.
Im November 1777 startete Johann Wolfgang von Goethe seine erste Harzreise, die ihn unter anderem auf den Brocken führt. Künstlerische Frucht des Ausflugs ist die "Harzreise im Winter". Teile daraus vertonte Johannes Brahms in seiner "Alt-Rhapsodie". Elgin Heuerding hat über das Werk mit der Sängerin Lioba Braun gesprochen.
Im November 1777 startete Johann Wolfgang von Goethe seine erste Harzreise, die ihn unter anderem auf den Brocken führt. Künstlerische Frucht des Ausflugs ist die "Harzreise im Winter". Teile daraus vertonte Johannes Brahms in seiner "Alt-Rhapsodie". Elgin Heuerding hat über das Werk mit der Sängerin Lioba Braun gesprochen.
1778 ist Mozarts Mutter gestorben und er vollendet in Paris eine stilistische Revolution: seine "erste tragische Sonate". Agnieszka Schneider stellt zusammen mit dem Pianisten William Youn dieses "Starke Stück" vor.
1778 ist Mozarts Mutter gestorben und er vollendet in Paris eine stilistische Revolution: seine "erste tragische Sonate". Agnieszka Schneider stellt zusammen mit dem Pianisten William Youn dieses "Starke Stück" vor.
Violinisten zögern, wenn es um Aufnahmen von Bachs Sonaten und Partiten für Violine solo aus dem Jahr 1720 geht. So groß ist der Respekt vor diesen Werken. Über die Sonate Nr. 2 in a-Moll hat Ulrich Möller-Arnsberg mit Gil Shaham gesprochen.
Violinisten zögern, wenn es um Aufnahmen von Bachs Sonaten und Partiten für Violine solo aus dem Jahr 1720 geht. So groß ist der Respekt vor diesen Werken. Über die Sonate Nr. 2 in a-Moll hat Ulrich Möller-Arnsberg mit Gil Shaham gesprochen.
"Meine Kreisleriana spiele manchmal! Eine recht ordentlich wilde Liebe liegt darin in einigen Sätzen, und Dein Leben und meines und manche deiner Blicke", schreibt Robert Schumann 1838 an Clara. Aurelia Weiser stellt das Starke Stück zusammen mit dem Pianisten Herbert Schuch vor.
"Meine Kreisleriana spiele manchmal! Eine recht ordentlich wilde Liebe liegt darin in einigen Sätzen, und Dein Leben und meines und manche deiner Blicke", schreibt Robert Schumann 1838 an Clara. Aurelia Weiser stellt das Starke Stück zusammen mit dem Pianisten Herbert Schuch vor.
Die Musik des schwedischen Komponisten Wilhelm Stenhammar zeichnet sich durch eine ganz eigene Qualität aus, die weniger auf die große spätromantische Überwältigung setzt als vielmehr auf Geradlinigkeit und Klarheit. Robert Jungwirth hat mit Herbert Blomstedt über Stenhammars 2. Symphonie gesprochen.
Die Musik des schwedischen Komponisten Wilhelm Stenhammar zeichnet sich durch eine ganz eigene Qualität aus, die weniger auf die große spätromantische Überwältigung setzt als vielmehr auf Geradlinigkeit und Klarheit. Robert Jungwirth hat mit Herbert Blomstedt über Stenhammars 2. Symphonie gesprochen.
Goethe hatte schon lange den Wunsch, dass seine Ballade "Die erste Walpurgisnacht" als Chorkantate vertont werden möge. Der junge Felix Mendeklssohn Bartholdy konnte die Idee verwirklichen; leider hat Goethe die Uraufführung nicht mehr erlebt. Elgin Heuerding präsentiert das Starke Stück gemeinsam mit der Mezzosopranistin Lioba Braun.
Goethe hatte schon lange den Wunsch, dass seine Ballade "Die erste Walpurgisnacht" als Chorkantate vertont werden möge. Der junge Felix Mendeklssohn Bartholdy konnte die Idee verwirklichen; leider hat Goethe die Uraufführung nicht mehr erlebt. Elgin Heuerding präsentiert das Starke Stück gemeinsam mit der Mezzosopranistin Lioba Braun.
Johann Sebastian Bachs "Ouvertüre nach französischer Art" ist eine Rückschau auf sein Suitenschaffen und zugleich auf die im Absterben begriffene traditionsreiche Kultur der Suite. Dorothea Hußlein hat mit der russischen Pianistin Yulianna Avdeeva über dieses Werk gesprochen.
Johann Sebastian Bachs "Ouvertüre nach französischer Art" ist eine Rückschau auf sein Suitenschaffen und zugleich auf die im Absterben begriffene traditionsreiche Kultur der Suite. Dorothea Hußlein hat mit der russischen Pianistin Yulianna Avdeeva über dieses Werk gesprochen.
Insgesamt 83 Werke hat Joseph Haydn, der "Vater des Streichquartetts", für diese Gattung komponiert. Unter anderem 1772 die sechs sogenannten "Sonnenquartette". Bernhard Neuhoff hat mit den Musikern des Quatuor Mosaiques über das Streichquartett op. 20 Nr. 3 in g-Moll gesprochen.